AGB

Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB) für Coaching und Beratung

Coaching ist eine individuelle prozessbetonte Beratungsform zur Unterstützung, Förderung und Entwicklung von Einzelpersonen. Coaching ist immer ein freiwilliger Prozess, der auch von Seiten der Coachee (=Klientin) aktiv und selbstverantwortlich unterstützt wird.

 

Das Ziel der gemeinsamen Arbeit zwischen Coachee und Coach ist eine Verbesserung der Handlungsfähigkeit durch die Förderung von Selbstreflexion und Wahrnehmung, Bewusstsein, Wertgefühl und Verantwortung der Coachee.

 

Entscheiden und Handeln muss die Coachee in ihren beruflichen und privaten Lebenszusammenhängen selbst. Ein Coach kann lediglich dabei helfen, Entscheidungen und Handlungen der Coachee im Nachhinein oder im Voraus, zu reflektieren oder zu „erproben“. Coaching ist keine Psychotherapie – also keine Behandlung psychischer Leiden und Störungen – und kann Psychotherapie nicht ersetzen.

 

  • 1 Anwendung der Allgemeinen Geschäftsbedingungen

 

Die von beiden Vertragspartnern akzeptierten Allgemeinen Geschäftsbedingungen regeln die Geschäftsbedingungen zwischen dem Coach Karolina E. Kot (nachfolgend Coach genannt) und der Coachee (=Klientin) als Dienstvertrag im Sinne der §§ 611 ff BGB, soweit zwischen den Vertragsparteien nichts Abweichendes schriftlich vereinbart wurde.

Der Vertrag kommt zustande, wenn die Coachee das generelle Angebot des Coaches annimmt und die erste Zahlung verbucht wurde. Zum Angebot des Coaches gehören Meditationen, Übungen zur Selbsterfahrung, transformierende Fragen und weitere mögliche, sowie spirituelle Tools, welche im jeweiligen Angebot mitgeteilt werden.

Der Coach ist berechtigt, einen Dienstvertrag ohne Angabe von Gründen abzulehnen, wenn das erforderliche Vertrauensverhältnis nicht erwartet werden kann, wenn er aufgrund seiner Spezialisierung oder aus gesetzlichen Gründen nicht coachen und beraten kann oder darf, oder wenn es Gründe gibt, die ihn in Gewissenskonflikte bringen könnten. In diesem Fall bleibt der Honoraranspruch des Coaches für die bis zur Ablehnung der Beratung entstandenen Leistungen, erhalten.

  • 2 Inhalt des Dienstvertrags

 

Der Coach erbringt seine Dienste gegenüber der Coachee in der Form, dass er seine Kenntnisse und Fähigkeiten zwecks Beratung, Schulung und Prävention anwendet. Der Coach ist berechtigt, die Methoden anzuwenden, die dem mutmaßlichen Willen der Coachee entsprechen, sofern die Coachee hierüber keine Entscheidung trifft.

Ein subjektiv erwarteter Erfolg des Coachees kann nicht in Aussicht gestellt oder garantiert werden. Gegenstand des Vertrags ist daher die Erbringung der vereinbarten Coachingleistung, nicht die Herbeiführung eines bestimmten Ziels der Coachee. Soweit die Coachee die Anwendung derartiger Gespräche, Maßnahmen oder Entspannungsverfahren ablehnt und ausschließlich nach wissenschaftlich anerkannten Methoden gecoacht werden will, hat sie das dem Coach gegenüber zu erklären. 

  • 3 Rechtliche Rahmenbedingungen des Coaches

 

Coaching ist ausdrücklich keine Ausübung der Heilkunde, demnach darf der Coach gem. HPG § 1 Abs. 2 keine Krankheiten feststellen, heilen und lindern. Der Coach darf keine Krankschreibungen vornehmen und er darf keine Medikamente verordnen.

Coaching ist keine Psychotherapie und kein Ersatz für eine Psychotherapie. Die Coachee trägt während des gesamten Coaching- bzw. Trainingsprozesses die volle Verantwortung für ihr Handeln, sowohl während, als auch außerhalb der Coachingtermine. Die Teilnahme an einem Coaching bzw. Training setzt eine normale psychische und physische Belastbarkeit voraus.

  • 4 Rechte und Pflichten des Coaches

 

Offenheit: Der Coach legt auf Nachfrage die verwendeten Verfahren und Methoden offen und erklärt auch auf Nachfrage ihren Nutzen oder mögliche Risiken.

Verschwiegenheit: Der Coach wahrt striktes Stillschweigen über persönliche, intime oder vertrauliche Details der Klientin aus den Coaching-Sitzungen.

Neutralität: Der Coach wahrt in seiner Arbeit die Interessen der Coachee. Er beeinflusst die Coachee nicht im Sinne eigener persönlicher, politischer, religiöser oder anderer Anschauungen.

  • 5 Rechte und Pflichten der Coachee (=Klientin)

 

Die Coachee ist vor, während und nach dem gesamten Coaching Prozess für ihre Gesundheit selbst verantwortlich.

Die Coachee nimmt alle vereinbarten Coaching Termine pünktlich und gewissenhaft wahr. Sie nimmt sich vor und nach den jeweiligen Sitzungen wenigstens 10 Minuten Minuten Zeit, um sich von üblichen Verpflichtungen ausreichend innerlich distanzieren zu können. Sofern die Klientin verhindert ist, sagt sie die Termine wenigstens 24 Stunden im Voraus ab. Bei dringenden Notfällen informiert sie den Coach so schnell wie nur möglich.

Zu einer aktiven Mitwirkung ist die Coachee nicht verpflichtet. Es ist jedoch wünschenswert, dass die Coachee sich aktiv und engagiert am Coachingprozess beteiligt. Eine Beratung ist in den meisten Fällen nur bei aktiver Mitwirkung der Coachee sinnvoll und wirkungsvoll. Dies gilt insbesondere für die Erteilung erforderlicher Auskünfte als Grundvoraussetzung für ein Coaching, wie auch für eine aktive Mitarbeit bei den Methoden des Coaches. Der Coach kann nur Veränderungsanregungen und Reflexionsanregungen geben. Der Coachee ist bewusst, dass sie (die Coachee) diese Anregungen aktiv und in geeigneter Weise umsetzen muss, damit das Coaching erfolgreich sein kann.

Der Coach ist berechtigt, die Beratung zu beenden, wenn das Vertrauen nicht mehr gegeben ist, insbesondere wenn die Coachee die Coachinginhalte verneint. Auch die Coachee hat das Recht, die Beratung zu beenden, wenn das Vertrauen nicht mehr gegeben ist. Dies muss rechtzeitig – mindestens eine Woche vor dem nächsten vereinbarten Beratungstermin und schriftlich erfolgen.

  • 6 Honorierung des Coaches/Trainers

 

Der Coach hat für seine Dienste einen Honoraranspruch. Wenn die Honorare nicht individuell zwischen dem Coach und der Coachee (=Klientin) vereinbart worden sind, gelten die Sätze, die im jeweiligen Angebot des Coaches aufgeführt sind. Alle anderen Honorarlisten oder -verzeichnisse gelten nicht.

Alle Preise verstehen sich inkl. MwSt.

Eine Coaching-Sitzung umfasst im Regelfall 60 bis 90 Minuten.

Das Honorar wird bereits vor der ersten Sitzung fällig. Die Rechnung wird automatisch via elopage erstellt. Eine Ratenzahlung ist möglich. Die Vergütung ist auch fällig, sofern das Coaching-Ziel nicht erreicht wurde.

Bei nicht in Anspruch genommenen vereinbarten Terminen, verpflichtet sich die Coachee unwiderruflich zur Zahlung des Ausfallhonorars in Höhe von 100 % der Termingebühr. Die vorstehende Zahlungsverpflichtung tritt nicht ein, wenn die Coachee 24 Stunden vor Beginn des vereinbarten Termins absagt oder ohne Verschulden, z.B. im Falle eines Unfalls, Erkrankung o.ä. an der Teilnahme verhindert ist. In diesen Fällen wird jeweils ein Ersatztermin vereinbart. Ein Nachweis des unverschuldeten Nichterscheinens kann vom Coach verlangt werden.

Termine, die von Seiten des Coaches abgesagt werden müssen, werden der Coachee nicht in Rechnung gestellt. Die Coachee hat in einem solchen Fall keinerlei Ansprüche gegen den Coach. Dieser schuldet auch keine Angabe von Gründen.

  • 7 Vertraulichkeit des Coachings

 

Der Coach behandelt die Daten der Coachee vertraulich und erteilt bezüglich der Inhalte der Gespräche und Übungen, sowie deren Begleitumstände und die persönlichen Verhältnisse der Coachee, Auskünfte nur mit ausdrücklicher Zustimmung der Coachee. Auf die Schriftform kann verzichtet werden, wenn die Auskunft im Interesse der Coachee erfolgt und anzunehmen ist, dass die Coachee zustimmen wird.

  • 5 Abs. 1 ist nicht anzuwenden, wenn der Coach aufgrund gesetzlicher Vorschriften zur Weitergabe der Daten verpflichtet ist, beispielsweise bei Straftaten, oder auf behördliche oder gerichtliche Anordnung auskunftspflichtig ist. Dies gilt auch bei Auskünften an Personensorgeberechtigte, nicht aber für Auskünfte an Ehegatten, Verwandte, Familienangehörige, Kollegen oder Vorgesetzte.
  • 5 Abs. 1 ist ferner nicht anzuwenden, wenn in Zusammenhang mit der Beratung, Schulung und Prävention persönliche Angriffe gegen den Coach oder seine Berufsausübung stattfinden und er sich mit der Verwendung zutreffender Daten oder Tatsachen entlasten kann.

Der Coach führt Aufzeichnungen über seine Leistungen. Der Coachee steht eine Einsicht in diese Aufzeichnungen zu; sie kann eine Herausgabe dieser Aufzeichnungen verlangen und erhält in diesem Fall die dort festgehaltenen Informationen in Kopie.

Sofern die Coachee ein detailliertes Protokoll über das Coaching bzw. Training verlangt, erstellt der Coach dieses kosten- und honorarpflichtig nach tatsächlichem Zeitaufwand aus den Aufzeichnungen.

  • 8 Haftungsbegrenzung

 

Der Coach haftet nur für Schäden, die auf einer grob fahrlässigen Pflichtverletzung beruhen. Die Höhe der Haftung ist bei Vertragsverletzungen oder grob fahrlässiger Pflichtverletzung auf das vereinbarte Honorar des Gesamt-Coaching-Prozesses begrenzt.

 

  • 9 Vertragsdauer und Ausweitung des Geltungsbereichs

 

Der Vertrag zwischen Auftraggeber und Coach gilt unbefristet und kann von beiden Parteien mit einer Frist von 5 Werktagen ohne Angabe von Gründen gekündigt werden.

 

  • 10 Salvatorische Klausel

 

Sollten einzelne Bestimmungen des Beratungsvertrages oder der Allgemeinen Geschäftsbedingungen ungültig oder nichtig sein oder werden, wird damit die Wirksamkeit des Beratungsvertrages insgesamt nicht tangiert. Die ungültige oder nichtige Bestimmung ist vielmehr in freier Auslegung durch eine Bestimmung zu ersetzen, die dem Vertragszweck oder dem Parteiwillen am nächsten kommt.

 

  • 11 Schlussbestimmungen

 

Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland. Mündliche Nebenabreden gelten nicht. Gerichtsstand ist der Ort, an dem das Coaching stattfindet.